Mediationsstelle BRÜCKENSCHLAG e.V.
Mediation- Konfliktmanagement- Ausbildung und Training
Ausbildung zum/zur SchulmediatorIn in Hannover
Weite Verbreitung erfährt bereits seit mehreren Jahren der Ansatz der Peer Mediation besonders im Bereich der
Sek I-Schulen, wobei SchülerInnen die Rolle neutraler Vermittler in Streitigkeiten ihrer Mitschüler übernehmen. Um Konflikten und Gewalt an Schulen zu begegnen, werden zunehmend auch Lehrkräfte selbst als SchulmediatorInnen an allen Schulformen vermittelnd tätig.
Die Ausbildung zielt im Schwerpunkt auf das Erlernen und Anwenden der Mediationskompetenz für Konflikte des Schulalltags. Im weiteren Fortbildungsverlauf geht es auch um die systematische Umsetzung von Mediation in der Schule als Baustein zur Förderung einer „Konfliktkultur“. Durch Praxisbegleitung und Supervision (4 Nachmittage) im Anschluss an die Ausbildung erfahren die TeilnehmerInnen auch Unterstützung bei der konkreten Umsetzung des Gelernten im Arbeitsalltag.
Die Fortbildung schließt mit einem Zertifikat des BRÜCKENSCHLAG ab (entspricht einem grundlegenden Baustein auf dem Weg zum/zur SchulmediatorIn (BM-Standards)).
| Ort: | Wohnungsbaugenossenschaft Laatzen eG, Wiesenstraße 2, 30880 Laatzen |
| Termine: | Informationsveranstaltung: 19.04.12, 19.30- 21.30 Uhr
Block I 03.+04.07.2012 Block II 18.+19.09.2012 Block III 06.+07.11.2012 Block IV 22.+23.01.2013 Block V 19.+20.02.2013 |
| Referent(in): | Marion Bremer
Alexander Krohn Petra Brenner |
| Kosten: | 940,-€ |
| Anmeldung: | Mediationsstelle BRÜCKENSCHLAG e.V. |
Ausbildung zum/zur SchulmediatorIn in Lüneburg
| Ort: | Lüneburg |
| Termine: | Informationsveranstaltung: 11.09.12, 18.00- 20.00 Uhr
Block I 12.+13.11.2012 Block II 13.+14.12.2012 Block III 15.+16.01.2013 Block IV 26.+27.02.2013 Block V 15.+16.04.2013 |
| Referent(in): | Marion Bremer
Alexander Krohn |
| Kosten: | 940,-€ |
| Anmeldung: | Mediationsstelle BRÜCKENSCHLAG e.V. |
„NO-BLAME-APPROACH“
Interventionsansatz ohne Schuldzuweisungen
Gerade in „Zwangsgemeinschaften“ wie Schulen sind Mobbingprozesse häufig zu beobachten. Oft ziehen sich diese Prozesse über längere Zeiträume und es ist schwierig, die Beteiligten zu identifizieren. Selbst in Fällen, wo dies gelingt, führt eine Anklage der Täter nicht selten zu einer Verschlimmerung der Situation des/der Mobbingbetroffenen.
Der „No Blame Approach“ (Ansatz ohne Schuldzuweisungen) ist eine in Deutschland bisher noch wenig verbreitete Methode, Mobbing in der Schule wirksam zu begegnen. Der Ansatz zielt in erster Linie darauf, Lösungen für das gemobbte Kind zu entwickeln und das Leiden für den betroffenen Schüler / die betroffene Schülerin zu beenden.
Inhalte:
Das Angebot möchte die TeilnehmerInnen hinsichtlich Mobbingprozessen und -strukturen sensibilisieren und mehr Sicherheit im Umgang mit diesen komplexen Situationen durch Einsatz des No Blame Approach geben. Einzelne Inhalte sind:
1. Termin:
• Problemerkennung: Was ist Mobbing?/ Wie kann ich Mobbing wahrnehmen?
• Vorstellung „No Blame Approach“ als Interventionsansatz
• Gesprächsführung mit dem gemobbten Schüler / der gemobbten Schülerin
• Gesprächsführung mit der Unterstützungsgruppe, die die „Akteure“ mit einbezieht
• Einsatz des No Blame Approach an der Schule: Voraussetzungen, Möglichkeiten, Grenzen
2.Termin:
• Austausch von Praxiserfahrungen
• Umgang mit Herausforderungen in der Gesprächsführung mit der Unterstützergruppe
| Ort: | Lüneburg |
| Termine: | 08.05.2012 von 9.00-18.00 Uhr und
27.09.2012 von 9.00-14.00 Uhr |
| Referent(in): | Alexander Krohn |
| Kosten: | 175,-€ |
| Anmeldung: | Mediationsstelle BRÜCKENSCHLAG e.V. |
Mobbing – Prävention und Intervention
Vertiefungsseminar für SchulmediatorInnen
Als Fachmann/frau für Konfliktbearbeitung sind Sie oft auch für weitere Fragen der Gewalt -
prävention zuständig, z.B. den Umgang mit Mobbingsituationen.Doch bereits bei der Frage, wann eine Mobbingproblematik eigentlich vorliegt, gibt es Unsicherheiten und Unklarheiten - in Theorie und Praxis! Dies gilt umso mehr für die Frage des angemessenen Umgehens mit Mobbingsituationen.
Im Bereich der Intervention bei akutem Mobbing erweist sich der No-Blame-Approach als überraschend erfolgreich.
Er ist eine lösungsorientierte Methode, Mobbing in der Schule wirksam zu begegnen und zielt vor allem darauf ab, das Leiden für den betroffenen Schüler / die betroffene Schülerin zu beenden.
Im Zusammenhang mit einer Vorbeugung bieten u.a. die Qualität des Klassenklimas sowie der Streitkultur erfolgversprechende Ansatzpunkte, ebenso die Sensibilisierung für die Dynamik des Mobbing-Systems sowie das Leid und die Ohnmacht der Opfer. Auch klare Grenzen und Regeln, die Schüler vor den Übergriffen anderer schützen und im Ernstfall auch durchgesetzt werden, sind ein Beitrag zur Prävention.
Innerhalb dieses Seminars möchten wir Ihnen die Möglichkeit bieten, sich mit Mobbing und konkreten Ansätzen zur Prävention und Intervention zu beschäftigen.
| Ort: | Lüneburg |
| Termine: | 06. + 07.11.2012
jeweils 9.30 bis 17.30 Uhr |
| Referent(in): | Alexander Krohn |
| Kosten: | 180,-€ |
| Anmeldung: | Mediationsstelle BRÜCKENSCHLAG e.V. |
"X wird fertig gemacht - und (was machst)Du?
Einführung eines Projekttages zur Mobbingprävention
Multiplikatorenschulung
Mobbing in Schulen ist ein aktuell viel diskutiertes Thema. Aber was ist es eigentlich? Wie geht es den daran Beteiligten? Wie kann es aufhören? Und vor allem – wie kann man Mobbing vorbeugen?
Ein wichtiger Bestandteil der Mobbingprävention ist es, Schüler und Schülerinnen für das Thema zu sensibilisieren und Verhaltensweisen gegen Mobbing kennen zu lernen. BRÜCKENSCHLAG hat hierfür in Anlehnung an ähnliche Ansätze aus NRW den Projekttag „X wird fertig gemacht – und (was machst) Du?“ für Schulklassen ab dem 5. Jahrgang entwickelt. Der Projekttag bietet eine Reihe von Impulsen, sich innerhalb der Klassengemeinschaft intensiv mit dem Thema Mobbing auseinanderzusetzen. Darüberhinaus gibt er Anstöße über die Qualität der eigenen Klassengemeinschaft nachzudenken und im Gespräch zu bleiben.
In der Multiplikatorenschulung werden die Teilnehmenden befähigt diesen Projekttag selbstständig vorzubereiten, durchzuführen und auszuwerten.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte weiter unten der PDF-Datei.
| Ort: | Oldenburg (Veranstaltungsort wird noch bekanntgegeben) |
| Termine: | Informationsveranstaltung: 05.07.12, 18.30- 20.30 Uhrin den Räumen des OFZ der Universität Oldenburg
25.09 12, von 9.00 - 17.00 Uhr Hospitationstag (Ort und Schule nach Absprache) im November alternativ am 12.11. / 13.11. / 15.11. / 27.11. / 28.11.2012 Montag, 10.12.12 von 9.00 -17.00 Uhr |
| Referent(in): | Frank Beckmann |
| Kosten: | 180,-€ pro Person + Kosten für die Hospitationstage, die anteilig auf die Teilnehmenden verteilt werden. |
| Anmeldung: | Mediationsstelle BRÜCKENSCHLAG e.V. |
"NO-BLAME-APPROACH“
Interventionsansatz ohne Schuldzuweisungen
Gerade in „Zwangsgemeinschaften“ wie Schulen sind Mobbingprozesse häufig zu beobachten. Oft ziehen sich diese Prozesse über längere Zeiträume und es ist schwierig, die Beteiligten zu identifizieren. Selbst in Fällen, wo dies gelingt, führt eine Anklage der Täter nicht selten zu einer Verschlimmerung der Situation des/der Mobbingbetroffenen.
Der „No Blame Approach“ (Ansatz ohne Schuldzuweisungen) ist eine in Deutschland bisher noch wenig verbreitete Methode, Mobbing in der Schule wirksam zu begegnen. Der Ansatz zielt in erster Linie darauf, Lösungen für das gemobbte Kind zu entwickeln und das Leiden für den betroffenen Schüler / die betroffene Schülerin zu beenden.
Inhalte:
Das Angebot möchte die TeilnehmerInnen hinsichtlich Mobbingprozessen und -strukturen sensibilisieren und mehr Sicherheit im Umgang mit diesen komplexen Situationen durch Einsatz des No Blame Approach geben. Einzelne Inhalte sind:
1. Termin:
• Problemerkennung: Was ist Mobbing?/ Wie kann ich Mobbing wahrnehmen?
• Vorstellung „No Blame Approach“ als Interventionsansatz
• Gesprächsführung mit dem gemobbten Schüler / der gemobbten Schülerin
• Gesprächsführung mit der Unterstützungsgruppe, die die „Akteure“ mit einbezieht
• Einsatz des No Blame Approach an der Schule: Voraussetzungen, Möglichkeiten, Grenzen
2.Termin:
• Austausch von Praxiserfahrungen
• Umgang mit Herausforderungen in der Gesprächsführung mit der Unterstützergruppe
| Ort: | Lüneburg |
| Termine: | 28.09.2012 von 9.00-18.00 Uhr und
04.12.2012 von 9.00-14.00 Uhr |
| Referent(in): | Alexander Krohn |
| Kosten: | 175,-€ |
| Anmeldung: | Mediationsstelle BRÜCKENSCHLAG e.V. |